Aktuelle Themen


  • Fehlprognoseweltmeister FMG


  • Fragenkatalog an die Landrats- und OB-Kandidat:Innen in Freising


  • Flughafen Wien AG: Projekt 3. Piste wird nicht weitergeführt

    25.11.2025 | Presseaussendungen Flughafen Wien AG

    Nach eingehender Analyse aller relevanten Entscheidungsfaktoren hat der Vorstand der Flughafen Wien AG heute beschlossen, das geplante Projekt 3. Piste nicht weiter zu verfolgen. Ungeachtet dessen kann der Flughafen Wien mit den geplanten Ausbauten der Terminalkapazität und dem bestehenden 2-Pisten-System auch in Zukunft weiter wachsen und bis zu 52 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen.
     
    „Neben den auf rund zwei Milliarden massiv gestiegenen prognostizierten Baukosten haben sich auch die Rahmenbedingungen infolge der überlangen Verfahrensdauer grundlegend geändert. So wurden im Jahr 2005 pro Flugbewegung 71 Passagiere befördert, 2024 waren es durch den Einsatz größerer Flugzeuge bereits 139 Passagiere, was den Druck auf die Pistenkapazität mildert. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung ist auch, dass die größten Airline-Kunden am Standort dem Projekt negativ gegenüberstehen und ohne Refinanzierung durch höhere Tarife die wirtschaftliche Basis der Investition nicht darstellbar ist“, erklären die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner.


  • Unterschriftenaktion gegen die Senkung der Luftverkehrssteuer – klimapolitischer Skandal

    Die Spitzen der schwarz-roten Koalition wollen die Flugsteuer (offiziell: Luftverkehrsteuer) senken. Sie gilt pro Person und Flug. Aktuell beträgt die Steuer für Kurzstrecken bis 2.500 Kilometer 15,53 Euro. Ab dem 1. Juli 2026 soll sie auf 12,73 Euro sinken. Auf Mittelstrecken 31,61 statt 39,34 Euro und auf Langstrecken 56,91 statt 70,83 Euro. Zudem hat sich die Bundesregierung darauf verständigt, 2026 auch die Flugsicherungskosten zu senken. Das nimmt die Steuererhöhung der Ampel-Regierung aus 2024 zurück, die seitdem für einen Rückgang bei klimaschädlichen Flügen  gesorgt hat. Ihr Wegfall würde den Staat 350 Mio. Euro jährlich kosten.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angekündigt, die Steuerausfälle durch die gesunkene Flugsteuer im Etat des Verkehrsministeriums zu verbuchen. Was die Flugkonzerne geschenkt bekommen, fehlt also bei der Bahn.

    Campact sammelt Unterschriften: Flugsteuer muss bleiben – jetzt Appell unterzeichnen | Campact   

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